Reithose

Die richtige Reithose

Die perfekte Reithose ist optimal auf die Bedürfnisse des Reiters abgestimmt. Neben der Qualität kommt es vor allen Dingen auf die perfekte Passform an. Es gibt unterschiedlichste Reithosen zu kaufen, die sich anhand diverser Merkmale unterscheiden.

Die verschiedenen Reithosen

Die Reithose für das Englisch-Reiten

Ein Klassiker ist die Reithose für das Englisch-Reiten. Ganz typisch ist diese Hose in Weiß gehalten – dieser Farbton ist bei Turnieren vorgeschrieben. Die Reithosen für Turniere haben einen weißen Lederbesatz. Meistens bestehen sie aus einem Materialmix aus Baumwolle und Nylon.

Die Reithose für das Westernreiten

Westernreithosen unterscheiden sich deutlich von den Dressurreithosen. Sie sind weitaus robuster aufgebaut, denn immerhin müssen sie auch einer rasanten Sportart standhalten. Bei der täglichen Arbeit mit dem Pferd erweisen sie sich ebenfalls als höchst belastbar. Sie verfügen über sehr flache Nähte, da über der Reithose gewöhnlich sogenannte Chaps aus Leder getragen werden. Die schützen die Hose und werden am Gürtel festgeschnallt. Westernreithosen gibt es in sehr vielen Farben und mit unterschiedlichsten Mustern. Dabei strahlen sie aber immer einen originellen und unverwechselbaren Charme aus.

Thermoreithose oder Winterreithose

Für den Winter bieten sich gefütterte Thermoreithosen an. Sie sind ähnlich wie eine Skihose aufgebaut. Passen sich aber dem Reiter optimal an. Durch den Einsatz spezieller Stoffe und Materialien unterscheiden sich wärmende Winterreithosen heutzutage kaum noch von den klassischen Reithosen. Der einzige Unterschied liegt darin, dass sie deutlich besser gegen Kälte schützen und damit zur Grundausstattung eines Reiters gehören.

Kriterien für den Kauf einer Reithose

Reithosen sind dazu da, optimale Bewegungsfreiheit zu gewährleisten und gleichzeitig zu schützen. Das gelingt, da sie besonders scheuerfest sind. Außerdem haben die Hosen einen speziellen Schnitt, der sich für den Reitsport eignet. Der elastische Stoff ist dafür verantwortlich, dass der Reiter sich mühelos bewegen kann. Der Besatz an der Beininnenseite ist dann wiederum eine Verstärkung. Sie dient dazu, das Scheuern beim Sattelkontakt zu vermindern und Verletzungen vorzubeugen.

Es wird generell zwischen zwei verschiedenen Besatzarten unterschieden. Entweder ist die Reithose mit einem Vollbesatz oder einem Kniebesatz ausgestattet. Die Materialien, die zum Einsatz kommen, sind vielfältig. Überwiegend handelt es sich um Leder. Es gibt aber auch Modelle, bei denen der Besatz aus Kunstleder oder Kunstfaser ist.

Ein entscheidendes Kriterium ist überdies die Passform. Die Reithose kann nämlich unterschiedlich getragen werden. Die sogenannte Stiefelreithose ist am Bein sehr eng geschnitten, da sie überwiegend mit Stiefeln kombiniert wird. Alternativ gibt es die Jodhpur Reithose, die etwas weiter geschnitten ist. Sie lässt sich gut über Stiefeln oder Stiefeletten tragen. Sofern es vom Hersteller keine näheren Angaben zur Hosenart gibt, dann handelt es sich im Regelfall um eine Stiefelreithose.